Viele Probleme mit Fischkrankheiten im Aquarium sind "Hausgemacht"

Fischkrankheiten im Aquarium können selbst bei bester Pflege mal auftreten, allerdings ist man häufig auch ganz einfach selber Schuld. Wichtig neben der Behandlung ist in erster Linie natürlich die grundsätzliche Vermeidung zum Schutz der Fische und des ganzen Bestandes, denn ohne Medikamente würden sonst alles Fische sterben bei Pilzen wie Flossenfäule, Vergiftung, Glotzaugen, Bauchwassersucht, Pünktchenkrankheit usw. Man sollte möglichst schnell durch eine Diagnose die Symptome erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Wie bei Menschen auch, so ist die Behandlung umso einfacher, je eher man die Fischkrankheiten erkennt. In diesem Bereicht soll es aber erstmal darum gehen die Lebensbedingungen so gut wie möglich zu gestalten, damit eine Vergiftung oder Krankheit erst gar nicht zum Problem werden kann. Leider machen gerade Anfänger viele Dinge falsch, sodaß Fischsterben schon fast vorprogrammiert sind.

fischkrankheiten-aquarium-erkennen

Fischkrankheiten und Vergiftungen im Aquarium vermeiden

Letztendlich ist es so je wohler sich Fische fühlen, desto Gesünder sind sie am Ende. Ein großer Fehler sind die kleinen Komplettaquarien mit 50 - 80 Litern und allem drum und dran für knapp 100 Euro, denn in einem mini Aquarium ist es schwierig stabile Wasserwerte zu bekommen. Das könnte die Fische unnötig schwächen, außerdem verbreiten sich Fischkrankheiten so viel besser. 150 Liter sollte ein gutes Aquarium schon haben, alles andere ist Tierquälerei und mehr ein "Goldfischglas". Als Mensch würde man auch irgendwann Krank werden, wenn man nur in einem kleinen Zimmer leben müßte. Eine weitere Schwächung der Fische (Vergiftung) ist über falsche Wasserwerte möglich, daher sollten unbedingt Temperatur, Gesamthärte, Karbonathärte, Nitrat, Nitrit und Sauerstoff gemessen werden. Den Fischbesatz sollte man ebenfalls kontrollieren, ob auch alle ähnliche Ansprüche haben, denn da gibt es teilweise gravierende Unterschiede. Wichtig ist auch das Futter, denn viele benutzen einfach Trockenfutter als Alleinfutter, was nicht gerade Artgerecht für Zierfische ist. Durch eine gesunde Ernährung mit Trockenfutter 50%, Frostfutter und Lebendfutter 50% gibt man den Fischen Kraft und Vitamine.

Tipp: Trotz bester Pflege kann man sich Parasiten und Fischkrankheiten einschleppen. Selbst aus zuverlässiger Quelle sollte man immer lieber Vorsichtig sein. Kauft man seine Fische im Fachhandel, dann sollte man die Fische dort auf Symptome überprüfen und eine Diagnose machen. Fischkrankheiten wie Parasiten, Flossenfäule ( Pilz ), Glotzaugen, Bauchwassersucht, Weißpünktchenkrankheit, usw. lassen sich relativ gut Optisch oder am Verhalten erkennen. Solche Fische mit Auffälligkeiten kauft man natürlich nicht, und diejenigen welche Gesund erscheinen, sollte man zu Hause erstmal in einem seperaten Quarantänebecken halten. Ganz ausschließen kann man Fischkrankheiten zu Hause so nicht, aber zumindest das Risiko extrem minimieren.

Diagnose und Symptome von Flossenfäule ( Pilz ), Glotzaugen, Parasiten

Meistens fallen einem betroffene Fische sofort auf. Bei Parasiten versuchen die Fische sich standig an irgendwelchen Gegenständen zu reiben, um sie loszuwerden. Bei Pilzbefall wie Flossenfäule sind die Flossen nicht mehr transparent und unregelmäßig, bei Bauchwassersucht ist der Bauch dick angeschwollen, bei Glotzaugen .... Selbst bei einer Vergiftung kann man ein anderes Verhalten erkennen, denn dann sind die Fische hektisch, und erste Opfer sind schnell zu beklagen. In jedem Fall sollte man möglichst früh eine Diagnose der Symptome machen, damit die Behandlung besonders zielgerichtet ist. Man muß wissen was für eine Fischkrankheit im Aquarium vorhanden ist, damit man effektiv dagegen vorgehen kann.

Behandlung mit Medikamenten

Im Fachhandel gibt es jede Menge Medikamente gegen Parasiten, Flossenfäule, Pilzbefall, Glotzaugen, Vergiftung usw., aber man sollte Medikamente mit größter Sorgfalt einsetzen, denn im Prinzip ist es ebenfalls ein Gift was Fische schwächen kann. Eine Art Allroundmittel ist Antimaladin, aber es gibt viele Medikamente gegen ganz spezielle Probleme. Hat man die Fischkrankheiten hoffentlich in den Griff bekommen, dann ist es damit nicht getan, denn dann gilt es die Ursache zu finden, damit es nicht wieder passiert. Checkliste:

- ist das Aquariumbecken ausreichend groß

- ist die Besatzdichte mit Fischen nicht zu hoch

- stimmen die Wasserwerte

- sind viele Pflanzen im Wasser vorhanden

- hat man neue Fische im Quarantänebecken gehalten

- ist der Fischbesatz sinnvoll zusammengestellt

- wird abwechslungsreich gefüttert, auch mit Frost und Lebendfutter

krankheit-behandlung-pilz-symptome

Folgende Krankheit tritt häufiger auf:

- Glotzaugen

- Weißpünktchenkrankheit

- Bauchwassersucht

- Flossenfäule ( Pilz ), leicht saures Wasser hilft etwas dagegen (filtern über Torf und Erlenzapfen)

- Vergiftung durch falsche Wasserwerte ( eventuell sollte man zur Schnellbehandlung über Aktivkohle filtern )

- Missbildungen

Auch ohne Medikamente kann man viel bewirken, beispielsweise filtern über Aktivkohle um bei Vergiftung die Schadstoffe herauszubekommen. Die Temperatur sollte um wenige Grad langsam erhöht werden, was wie Fieber wirken soll. Nach der Behandlung geht man dann wieder langsam auf Normaltemperatur. Empfehlenswert ist ein 2/3 Wasserwechsel. Bei starken Symptomen sollten die Fische ins Quarantänebecken, wo man dem Wasser etwas Meersalz 1 Gramm pro Liter Wasser hinzufügt. Danach sollte man jeden Tag 1/3 vom Wasser wechseln, das Ganze 2 Wochen lang. Normalerweise hilft diese Behandlung sehr gut, allerdings übernehme ich dafür keine Gewähr, eine Haftung ist ausgeschlossen, eine Anwendung immer auf eigene Gefahr.

Information
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Letztes Update am 24 Mai 2018
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